15.8.: Teppichfabrik geräumt!

Am Morgen des 15. Augusts wurde die alte Teppichfabrik mit rund 200 Bullen inklusive eines SEK geräumt – Es gab keine Festnahmen da im Haus niemand angetroffen wurde.

Wie schon bei der Räumung der Friedel 54 im Juni diesen Jahres wurden aus dem Gebäude geschaffene Gegenstände mit einem LKW von Robben & Wientjes abtransportiert.

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Flashmob: s.Oliver und die Teppichfabrik

»Wir rufen zum Flashmob auf – und zwar bei der Modekette s.Oliver. Warum? Der Gründer des Bekleidungsherstellers s.Oliver Bernd Freier*, einer der reichsten Menschen Deutschlands, ließ am 15. August 2017 die von seiner Firma Freier Besitzgesellschaft mbH gekaufte Alte Teppichfabrik in Alt-Stralau räumen.

Diese wurde in den letzten Moaten von Aktivist_innen und Wohnungslosen genutzt um einen Raum zu schaffen, in dem solidarisch und kollektiv gelebt und gearbeitet wird.

Vor der Räumung, bei der unter anderem ein Spezialeinsatzkomando (SEK) zum Einsatz kam, wohlgemerkt unter rot-rot-grüner Landesregierung, wurden die dort lebenden von privaten und staatlichen Sicherheitskräften belagert.

Wir sehen wieder einmal: Profit ist wichtiger als Wohnraum, der Schutz von Eigentum wichtiger als der Schutz vor Wohnungslosigkeit. Das finden wir zum kotzen, und deswegen wollen wir Herrn Freier deutlich machen, was wir davon halten.

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Über die Notwendigkeit zu besetzen, kollektiv zu Leben und den Kampf in den Strassen weiterzuführen

»Wir wussten es würde nicht einfach werden in dieser Stadt einen Raum zu öffnen und dass wir jede Menge Energie aufwenden müssten um diesem verstaubten Ort wieder Leben einzuhauchen. Und wir haben es gemacht.

Mit dem Wunsch einen kollektiven Ort zu schaffen, in dem ein Leben und ein gemeinsamer Kampf gegen das System,dass versucht uns in allen Aspekten zu unterdrücken, möglich ist. Wir haben einen Schritt getan, gegen Parteien, gegen die Bullen und Securitys, gegen die Stadt der Reichen. Wir haben einen Ort geschaffen zum diskutieren, zum Leben und zum kämpfen, auf unserem Weg und dem Weg so vieler anderer.

In einem frenetischen Rythmus wird diese Stadt nach den Regeln des Geldes und des Kapitalismus neu strukturiert, was bleibt ist der Konsum und diejenigen die sich ein Leben in dieser Stadt noch leisten können.

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Alte Teppichfabrik bleibt – Platte verteidigen!

»Es ist wieder soweit, ein weiteres linkes Projekt könnte bald geräumt werden. Das seit einigen Monaten besetzte Haus auf der Stralauer Halbinsel direkt an der Spree ist zur Räumung durch die Bullen freigegeben worden. Dies entschied am 10.08.2017 das Landgericht Berlin, zur Zeit wird noch ein/e Gerichtsvollzieher_in gesucht der/die den Räumungstitel umsetzt.

Willkommen in der Stadt der Reichen!

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass einige Kieze in Berlin nicht mehr bezahlbar sind für viele Menschen. Gerade Geringverdiener_innen sehen sich häufig vor die Wahl gestellt einen Großteil ihres Einkommens für die Miete zu verwenden oder in die Randbezirke zu ziehen. Dadurch werden Sie aus ihrem sozialen Umfeld gerissen und von vielen Kultur- und Sozialangeboten ausgeschlossen.

Dies wird im Mietspiegel sichtbar, der alle zwei Jahre vom Berliner Senat herausgegeben wird. In ihm zeichnet sich ab, dass es für Miete und Betriebskosten keine Grenzen nach oben gibt und kein Ende in Sicht ist.
Dieser Zustand wurde maßgeblich von den Regierungsparteien vorangetrieben. Auch wenn sich gerade die SPD, Linkspartei und Grüne immer gerne als „gerechte Alternative“ ausgeben und auf ihren Wahlplakaten mit scheinheiligen Sprüchen zum sozialen Wohnungsbau glänzen. So geht die Linkspartei aktuell mit folgendem Slogan auf Stimmenfang: „Mieten müssen bezahlbar sein“. Dies kann nur als blanker Hohn verstanden werden, wenn man bedenkt das im Jahr 2004, also vor nicht allzu langer Zeit, eben jene Regierungspartei in Zusammenarbeit mit der SPD die städtische Wohungsbaugesellschaft GSW an private Investor_innen zu einem Spottpreis verkauft hat.
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Kundgebung vor der belagerten Teppichfabrik

Wo gestern noch ein unglaublich schöner Ausblick war, steht jetzt ein verdammter doppelreihiger Zaun, alle Sträucher weg und dazu tummeln sich noch eine halbe Hundertschaft mit Hunden und Secus in unserem Vorgarten. Kein schöner Anblick.

Seit mehreren Monaten wohnen wir in der alten Teppichfabrik auf der Stralauer Halbinsel. Nachdem die Bullen das auch geschnallt haben befinden wir uns derzeitig in einer Art Belagerungszustand, der Strom wurde uns abgestellt und nur noch ein paar Bewohner*innen dürfen das Haus betreten, natürlich nachdem sie akribisch auf was auch immer durchsucht wurden. Räumen dürfen sie erstmal nicht, doch um den Wünschen des milliardenschweren Besitzers zu entsprechen versucht der Senat und seine Büttel alles um uns auf die Nerven zu gehen.

Doch so geht das nicht, ihr Konzept von einer Stadt der Reichen geht uns am Arsch vorbei. Wir nehmen uns das 500qm Loft für lau und kämpfen weiter für ein kollektives Leben das wir selber bestimmen. Wir wollen hier gemeinsam leben und einen Raum erkämpfen der für unsere Utopie offensteht. In dieser Stadt wo die Umgestaltung unser aller Lebensraum zu einer Realität der kapitalistischen Totalausbeutung vonstattengeht, passt unser Anspruch nicht in ihr Konzept. Continue reading

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Fensterblick auf Schweinehaufen

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Die Platte bleibt stabil – Update zur alten Teppichfabrik

Vor mehreren Monaten haben wir uns das Gelände der alten Teppichfabrik auf der Stralauer Halbinsel angeeignet. Da die Bullen schon vor mehreren Wochen das erste mal ungebeten zu Besuch kamen, ist nun auch völlig klar wieviel ihnen ihre „Berliner Linie“ nützt, wenn sie eine Wohnsituation vorfinden.

„Ein Fall für das hohe Gericht…“ über einen Räumungstitel zu entscheiden.

Letzte Woche erhielten wir Besuch vom angeblichen Hausbesitzer, der sich zunächst mithilfe von mit Eisenstangen bewaffneten Securitys gewaltsam Zutritt zum Gebäude verschaffen wollte. Nach seinem Versagen diesbezüglich und dem Eintreffen der Bullen bestand der Dienstführer des Abschnitts, Grunwald, darauf, die Personalien der Bewohner*- und Besucher*innen aufzunehmen und die Wohnsituation zu überprüfen. Da sie feststellen mussten, dass wir hier schon länger leben und uns wohnlich eingerichtet haben, blieb ihnen nichts anderes übrig, als wieder abzuziehen. Seitdem ist dies nun auch offiziell unser Lebensraum.

Rund um unser Zuhause patroullieren zu jeder Zeit acht Securities von Kuhr Security, um das Gelände zu bewachen und Menschen am Zutritt zu hindern. Zugegebenerweise nicht besonders erfolgreich, da jede Menge Leute an ihnen vorbei das Gelände betreten und verlassen. Auch ihre Versuche uns und unsere Gäste einzuschüchtern bleibt ohne jeden Erfolg. Das Unternehmen gehört Michael Kuhr, der zuletzt durch seine Einladung auf einen bezahlten Urlaub an die aus Hamburg zurückgeschickten Berliner Bullen in Erscheinung getreten ist. Somit bleiben sowohl der angebliche Eigentümer als auch Kuhr Security ihrem Konzept treu, die Interessen der Reichen gegen die Bedürfnisse des Pöbels durchzusetzen.

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[B] Erneuter Hausbesuch in der Strahlauer Teppichfabrik

Seit einigen Monaten leben wir mitlerweile in der alten Textilfabrik auf der Halbinsel Stralau am Treptower Park in Berlin. Hier haben wir uns unseren Lebensmittelpunkt geschaffen um gemeinsam zu wohnen aber auch kollektive Strukturen aufzubauen.
Vor einigen Tagen haben uns die Bullen überraschend besucht. Hier wurden von einigen Besucher_innen die Personalien festgestellt, sie wurden Stundenlang in Gefangenentransportern gesteckt und anschließend wieder entlassen.
Was das ganze sollte wissen wir nicht.
Verwundert mussten wir aber feststellen, dass kurz darauf ein Presseartikel erschien in dem von einer Besetzung „ein paar Stunden zuvor“ und einer Räumung die Rede war.
Dies entsprach nicht den Tatsachen, abgesehen davon, dass wir hier schon seit langem wohnen, fand keine Räumung statt, wir wohnen ja immer noch hier 🙂
Auch, die Darstellung ein Nachbar hätte die Polizei gerufen ist offenkundig falsch. Wir gehen also davon aus, dass die Bullen versuchen, bewusst eine Lügengeschichte zu verbreiten um unser Projekt als nicht existent darzustellen oder eine anstehende Räumung mit falschen Tatsachen vorzubereiten.

Zu gut passt es, dass sie nun wieder vor unseren Türen stehen und versuchen selbige einzutreten. Heute Morgen kam der angebliche Besitzer mit einem Schlägertrupp um uns zu vertreiben. Seit nunmehr 3 Stunden schleichen sie um das Gebäude und versuchen irgendwie reinzukommen. Mittlerweile haben sie auch die uniformierten Schlägertrupps eingefunden.
Offensichtlich hat der angebliche Eigentümer im Moment keine rechtliche Grundlage uns hier rausholen zu lassen, allerdings wollen sie jetzt rein um festzustellen an wen sie am Ende die Räumungsklage zustellen können.

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